Angelica Hanle
Petra Nolte

Kösliner Straße 67
48147 Münster
Tel. 0251/23 43 67
Fax 0251/89 90 09 94

Unsere Vorgehensweise anhand eines einfachen, fiktiven Beispiels

Ein Patient kommt mit Beschwerden an der Halswirbelsäule.

So gehen wir vor:

1. Es erfolgt eine ausführliche Befragung (Anamnese) zu
Vorgeschichte, Unfällen, Narben, Organbeschwerden, Medikamenten ...

2. Dann erfolgt eine Untersuchung von der „Sohle zum Scheitel“

Wie ist die Statik der unteren Extremität (Füße, Beine)?

  • eine alte Beinverletzung kann möglicherweise einen Beckenschiefstand verursachen, der wiederum die Gesamtstatik bis zur Halswirbelsäule verändert...

Wie ist der Zustand der Beckengelenke? Beckenschiefstand? Blockaden vorhanden?

  • eine Schwangerschaft oder ein Sturz auf das Steißbein kann hier die Ursache sein...

Gibt es Störungen, Blockaden oder ein Skoliose (Fehlhaltung) in der Lendenwirbelsäule?

  • ein jahrelang zurückliegender Hexenschuss oder dauerhaft sitzende Tätigkeit können hier Einfluss haben...

Wie ist der Zustand der Brustwirbelsäule und Rippengelenke?

  • eine starke Bronchitis in der Vergangenheit oder Asthma können hier Veränderungen hervorrufen...

Gibt es Auffälligkeiten an Schultergürtel, oberer Extremität (Arme) bis Fingergelenke?

  • ein Tennisarm oder Frakturen können eine Rolle spielen...

Wie ist die Stellung der Halswirbelsäule?

  • ein Schleudertrauma oder Bildschirmtätigkeit beeinflussen die HWS maßgeblich...

Wie ist die Situation an Kopf- und Kiefergelenken?

  • ein nicht optimal artikulierendes Kiefergelenk kann u. U. auch eine HWS-Problematik hervorrufen...

Gibt es sonstige (auch internistische) Narben und muskuläre Veränderungen?

  • Bauch- oder Brustkorbnarben können statische oder funktionelle Fehlhaltungen mit Auswirkung auf die HWS verursachen...

Gibt es begleitende - nicht immer nahe liegende - zusätzliche Beschwerden wie Sehstörungen, Trigeminusneuralgien, Zahnschmerzen, Ohrgeräusche (Tinnitus), Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, Koordinationsstörungen, Schwindel, Schluckbeschwerden oder Kopfschmerzen oder Migräne?

3. Auf Basis dieser Untersuchungsergebnisse wird mit dem Patienten ein individuelles Behandlungskonzept zusammengestellt.